Pricktest
Der Pricktest zeigt schnell, auf welche Auslöser die Haut reagiert – und schafft damit die Basis für eine wirksame Behandlung.
Die Pricktestung ist ein schneller, sicherer und in der Regel schmerzarmer Hauttest, mit dem geprüft wird, ob eine Allergie vom Soforttyp gegen bestimmte Stoffe (Allergene) besteht – zum Beispiel gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilbe oder Nahrungsmittel.
Der Test hilft, die Ursache von allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen, Hautjucken, tränenden Augen oder Atemproblemen zu erkenne und anschließend eine gezielte Behandlung oder Allergievermeidung zu planen.
Wie läuft der Test ab?
1) Vorbereitung:
Die Haut wird an der Innenseite des Unterarmes gereinigt.
WICHTIG: 24 – 48 Stunden vor dem Test keine Antihistaminika (z.B. Cetirizin, Loratadin) oder kortisonhaltige Cremes an der Teststelle anwenden, da sie das Ergebnis verfälschen können.
2) Testdurchführung:
- Kleine Tropfen verschiedener standardisierter Allergenlösungen werden auf die Haut aufgetragen.
- Mit einer sterilen feinen Lanzette oder Nadel wird die Haut an dieser Stelle leicht angeritzt (nicht blutig).
- So kann das Allergen in die oberste Hautschicht eindringen.
3) Wartezeit:
Nach etwa 15 bis 20 Minuten wird die Hautreaktion beurteilt.
4) Ablesen des Ergebnisses:
- Eine Rötung oder Quaddelbildung (ähnlich wie bei einem Mückenstich) bedeutet, dass eine allergische Reaktion auf diesen Stoff vorliegt.
- Eine Kontrollösung zeigt, dass der Test richtig funktioniert.
Nach dem Test verschwinden die Hautreaktioen meist nach kurzer Zeit wieder. Bei stärkerem Juckreiz kann eine antiallergische Creme oder Kühlung helfen.

